Rezension: Stille Wasser von Donna Leon

Text auf der Buchrückseite:

Schwächeanfall in der Questura. Das Räderwerk des Alltags hat Brunetti zermürbt. Krankgeschrieben, soll sich der Commissario in der Lagune von Venedig erholen. Wie wunderbar, einmal nicht Verbrechern hinterherzujagen, sondern in ländlicher Idylle seine Gedanken mit den Wolken ziehen zu lassen! Doch zwischen Bienen und Blumen kommt er einem grösseren Fall als je zuvor auf die Spur.

Meine Meinung:

Commissario Brunetti begleitet mich bereits seit sicher 10 Jahren, mittlerweile beim sechsundzwanzigsten Fall angekommen, lese ich die Fälle immer noch sehr gerne. Ich besitze leider nicht alle Bände selbst, aber ich kann mich gut erinnern wie ich sie mir immer wieder in der örtlichen Bibliothek ausgeliehen habe.

Bevor ich mit dem lesen begonnen hatte, las ich aus Neugier einige Rezensionen bei Goodreads. Viele fanden den Einstieg ins Buch langsam und träge. Meiner Meinung nach wurde mit dem trägeren Einstieg die Geschichte perfekt begonnen. Ich konnte nachfühlen, wie Brunetti eine Auszeit nötig hat und auch unter dem heissen Sommer in Venedig leidet.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das in diesem Fall auch das alltäglich aktuelle Thema der Giftmülldeponie angesprochen und in den Fall eingewebt wird. Auch wird es einem nicht einfach gemacht um dahinter zu kommen wer nun der Mörder ist, viele Ereignisse sind im Fall eingewebt und machen ihn tiefgründiger.

Ich vergebe dem Buch eine Bewertung von 4 von 5 Punkten und danke dem Diogenes Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Allgemeine Informationen:
Autorin: Donna Leon
Seitenzahl Buch: 352 Seiten
Verlag: Diogenes
Erscheinungsdatum: 24. Oktober 2018
ISBN: 978-3-257-24455-7

Autorin:

Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerein an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die >Brunetti<-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebt heute in der Schweiz und in Venedig.

Portrait via Diogenes

 

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