Rezension: Das geheime Leben des Monsieur Pick von David Foenkinos

Text auf der Buchrückseite:

Über das Glück, vom Leben überrascht zu werden …

Im bretonischen Finistère, am wind- und wellenumtosten »Ende der Welt«, gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Sie sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, und der Roman wird zum Bestseller. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als die Einkaufslisten – ob er ein geheimes Zweitleben führte? Diese verrückte Geschichte spornt viele Menschen an, selbst Neues zu wagen: Paare trennen sich, Liebende finden unerwartet zueinander, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.

Ein französisch-charmanter Roman über die Liebe, verlorene Träume und den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen. Leicht, beschwingt und voller Witz.

Meine Meinung:

Ich hätte mir von dem Buch eher eine Geschichte wie die von die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra vorgestellt. Leider ist es so das ich mich eher durch das Buch durchquälen musste. Irgendwie hatte es sehr lange gedauert wie das Buch aufgebaut war, es hatte zuerst recht sachlich über eine Buchhandlung angefangen, dann wurden immer mehr Charaktere in die Geschichte verwoben. Sollte wohl alles so einen Sinn machen und die Charaktere sind auch alle miteinander verbunden, aber für mich passten sie gar nicht zusammen. Auch der Freund der Lektorin Delphine ist mir so unsympathisch, dass ich seine Kapitel am liebsten überflogen hätte.
Es gab natürlich auch einige Stellen im Buch die mich schmunzeln liessen, was mich dann animiert hat zum weiterlesen. Und natürlich habe ich auch weitergelesen, weil ich unbedingt wissen wollte was nun dieses Geheimnis ist. Zum Ende hin, konnte ich mir dann fast selber denken wer nun das Buch geschrieben hat und das Ende hat sich für mich ein wenig flau angefühlt. Es kam mir vor als müsse man nun ganz schnell eine bereits zu lang erzählte Geschichte beenden und hat schnell ein Ende hin gekritzelt. auch hatte ich keine besonderen Gefühle während dem lesen, keine Stelle konnte mich so packen, dass ich das buch bis zum Schluss nicht aus den Händen gelegt hätte.

Eigentlich schade, denn ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Nichts mag ich lieber als ein Buch über ein Buch. Auch habe ich noch verschiedene Meinungen zum Buch gelesen, weil ich wirklich dachte vielleicht habe ich die Geschichte nicht verstanden. Aber schlussendlich muss ich einfach sagen, dass die Geschichte einfach nicht mein Geschmack ist – manche mögen’s und manche einfach nicht!
Danke trotzdem an den Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar.

Allgemeine Informationen:
Autor: David Foenkinos
Seitenzahl Buch: 336
Verlag: Penguin Verlag
Erscheinungsdatum: 10. April 2018
ISBN: 978-3-328-10215-1

Autor:

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft und wurde auch in Deutschland zum Bestseller. „Das geheime Leben des Monsieur Pick“ war in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste und kommt 2019 in die Kinos.

Portrait via buch.ch

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