Rezension: Der Araber von morgen Band 2 von Riad Sattouf

Text auf der Buchrückseite:
Nach den Sommerferien kehrt der kleine blonde Junge mit seiner Familie nach Syrien zurück, um dort zur Schule zu gehen und ein richtiger Araber zu werden – wie sein Vater. Schon der erste Band der mehrteiligen, gezeichneten Erzählung über seine Kindheit zwischen arabischer und westlicher Welt wurde ein internationaler Erfolg und hymnisch gefeiert, von Kritik, Lesern und Schriftstellerkollegen. Riad Sattouf gehört „zu den besten Zeichnern seiner Generation“ (L’Obs), sein „Araber von morgen“ ist „schon jetzt ein Klassiker“ (Le Point).

Meine Meinung:
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich über die Zusendung vom zweiten Band gefreut habe. Bereits der erste Band habe ich in einem Nachmittag verschlungen und konnte die Fortsetzung kaum erwarten! Auch der zweite Band hat mich nicht enttäuscht. Wir erfahren mehr wie das Leben damals in gewissen Teilen von Syrien war. Lustigerweise musste ich beim lesen oft an die Geschichten von Rafik Schami denken, in denen ich ein ganz anderes Bild von Syrien hatte. Auch hier im zweiten Band prallen die westliche und arabische Welt aufeinander. Da ich selbst zur Hälfte Araberin bin und meine Mutter Italienerin ist, sind mir einige Dinge der arabischen Kultur bekannt aber manchmal musste ich trotzdem den Kopf schütteln über das Verhalten von Riad’s Vater. Für mich wieder ein super Band den ich jedem empfehlen kann!

Zum Autor:
Riad Sattouf, geboren 1978 in Paris, ist Comic-Zeichner und Filmemacher. Aufgewachsen in Libyen und Syrien, kehrte er mit 13 Jahren nach Frankreich zurück. Er studierte Animation und wurde bald zu einem der bekanntesten zeitgenössischen Comic-Künstler. Von 2004 bis 2014 zeichnete er wöchentlich den Comic „La Vie secrète des jeunes“ für Charlie Hebdo. Sattouf wurde u.a. mit dem Prix René Goscinny und dem César für den besten Erstlingsfilm („Jungs bleiben Jungs“) ausgezeichnet. „Der Araber von morgen“ gewann den Grand Prix RTL de la Bande Dessinée und den Fauve d’or beim 42. Comicfestival von Angoulême. Sattouf lebt und arbeitet in Paris. Quelle 

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